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Stuttgarter Zweitakter-Fahrer aufgepaßt!
Jetzt Antrag auf Umweltprämie stellen!

Auf E-Roller oder Pedelec umsteigen und bis zu 600 Euro kassieren!

Wenn du deinen Zweitakter endgültig stilllegst, zahlt dir die Stadt Stuttgart 300 Euro beim Kauf eines E-Bike​s oder Pedelec​s.
600 Euro bekommst du, wenn du einen E-Roller, ein E-Mofa oder S-Pedelec anschaffst.
#StuttgartSteigtUm ⚡️stuttgart.de/e-bike


Eine lebenswerte Stadt liegt uns am Herzen. Mit besserer Luft und weniger Lärm. In unregelmäßigen Abständen berichten wir hier über neue Entwicklungen zu diesen Themen. 

2021

  • Online-Befragung der EU-Kommission zum Thema Luftqualität (Okt. 2021)
    Bis zum 16. Dezember können alle Bürgerinnen und Bürger der EU an einer Online-Befragung der EU-Kommission zum Thema Luftqualität und deren Grenzwerte teilnehmen; das gilt auch für sämtliche Interessenträger (Organisationen, Unternehmen oder Behörden). Für alle die unter schlechter Luft leiden ist das eine großartige Gelegenheit sich Gehör zu verschaffen.
    Unter den umweltbedingten Gesundheitsrisiken belegt Luftverschmutzung in Europa den ersten Platz. Und leider gehört Stuttgart noch immer zu den am meisten belasteten deutschen Städten.
    Die EU Kommission plant im Rahmen des Green Deal eine Überarbeitung der Grenzwerte zur Luftqualität unter Berücksichtigung der aktuellen WHO Empfehlungen, auch getrieben durch Forderungen des EU Parlaments nach einer Verschärfung und Ausweitung der Grenzwerte sowie deren Einhaltung.

    Wir fordern von der EU Kommission die baldige Anpassung und Einhaltung der Grenzwerte zur Luftqualität an die neuen Richtlinien der WHO! 
    Bitte nutzt die Gelegenheit an der Konsultation der EU Kommission teilzunehmen; den Link findet ihr hier.

  • WHO verschärft Richtlinien für Luftschadstoffe (22. Sept. 2021)

    Luftschadstoffe können schon in geringen Konzentrationen erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigungen bewirken; manche beschleunigen den Klimawandel. Die WHO hat daher am 22. September 2021 ihre bisherigen Richtlinien zur Luftqualität aus dem Jahr 2005 signifikant verschärft. Dabei waren schon die bisherigen WHO Empfehlungen teilweise deutlich stringenter als die aktuell in der EU gültigen Grenzwerte.
    Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über einige der WHO Richtlinien und EU Grenzwerte. Beim besonders gefährlichen Feinstaub PM2,5 liegt der in der EU erlaubte Jahresmittelwert fünfmal so hoch wie der WHO Richtwert; bei Stickstoffdioxid (NO2) viermal so hoch.

    Schadstoff

    WHO 2005

    WHO 2021

    EU Grenzwert

    Jahresmittelwert PM2,5

    10 µg/m³

    5 µg/m³

    25 µg/m³

    Jahresmittelwert PM10

    20 µg/m³

    15 µg/m³

    40 µg/m³

    Jahresmittelwert NO2

    40 µg/m³

    10 µg/m³

    40 µg/m³

    Die Luftqualität in deutschen Städten verfehlt in vielen Fällen die neuen WHO Richtlinien. Experten gehen davon aus dass solch niedrigen Konzentrationen an Luftschadstoffen nur durch Zusammenarbeit auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene erreichbar sind und eine breite und massive Transformation in allen Sektoren erfordern: Verkehr, Energie, Industrie, Landwirtschaft, Wohnen.

  • Luftqualität: Stuttgart auf Platz 105 in Europa (17. Juni 2021)
    Die Europäische Umweltagentur hat heute ein Ranking von über 300 europäischen Städten vorgestellt; beurteilt wurde ausschließlich die Belastung durch Feinstaub PM2.5 in den letzten beiden Jahren.
    Erfreulich: die PM2.5-Belastung in Stuttgart liegt knapp unterhalb des von der WHO erlaubten Jahresmittelwertes von 10 μg/m³.
    Weniger erfreulich: für ganz Stuttgart wurde nur eine einzige Mess-Station berücksichtigt, die Feinstaub-Belastung dürfte nach Abklingen der Covid19-Pandemie wieder zunehmen und die Belastung mit Stickoxiden liegt weiterhin nahe an oder oberhalb der Grenzwerte.
    Stuttgart auf Platz 105 bei der Luftqualität in Europa.
  • Europäisches Parlament fordert bessere Luft (April 2021)
    In einer Entscheidung vom 25. März 2021 fordert das EU Parlament verschiedene Maßnahmen für bessere Luft:
    – Die EU Kommission und die Mitgliedsstaaten sind aufgefordert die geltenden Standards für die Luftqualität konsequent umzusetzen. In vielen Fällen werden geltende Grenzwerte nicht eingehalten; Vertragsverletzungsverfahren zeigen wenig Wirkung.
    – Die EU Kommission wird aufgefordert die Grenzwerte für Feinstaub PM10 und PM2.5, Schwefeldioxid, Ozon, Benzol und Benzo[a]pyren an die Empfehlungen bzw. Referenzwerte der WHO anzugleichen. Die aktuell gültigen Standards für die Luftqualität bestehen seit 15-20 Jahren und einige davon sind gegenüber den WHO-Werten stark abgeschwächt.
    – Für Ultrafeinstaub, Ruß, Quecksilber und Ammoniak sind Grenzwerte einzuführen; diese Substanzen sind bisher nicht reguliert. Alle Substanzen, die sich negativ auf Gesundheit, Lebensqualität oder Umwelt auswirken, sind unter Beobachtung zu stellen; das beinhaltet auch Mikroplastik (insb. von Reifenabrieb).
    Unter den umweltbedingten Gesundheitsrisiken belegt Luftverschmutzung mit jährlich über 400.000 vorzeitigen Todesfällen in Europa den ersten Platz. Und leider gehört Stuttgart noch immer zu den am meisten belasteten deutschen Städten.
    Die EU Kommission hat im Rahmen des European Green Deal für Mai die Veröffentlichung eines „zero pollution“ Aktionsplans für Wasser, Luft und Boden angekündigt — wir sind gespannt. Und wir wollen Taten sehen!

  • Update zu Ultrafeinstaub (April 2021)
    Messungen aus Frankfurt-Schwanheim, wenige Kilometer nördlich des Flughafens Frankfurt/Main, zeigen einen Rückgang des Ultrafeinstaubs während der Covid19-Pandemie um durchschnittlich 44% (und um 58% bei Wind vom Flughafen) bei gleichzeitigem Rückgang der Flugbewegungen um 85%. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass mehr als die Hälfte des Ultrafeinstaubs vom Flugverkehr herrührt, deutlich mehr als in den bisherigen Modellen angenommen. Ultrafeine Partikel kleiner als 100nm dringen besonders effektiv in die Lunge ein.

  • Endlich Verkehrsberuhigung in den Städten zulassen, Herr Scheuer!
    Petition von Dr. Matthias Geck zur Stärkung der Rechte der Kommmunen für die Verkehrswende (März 2021):
    „Für die dringend gebotene Verkehrswende müssen die Kommunen die Möglichkeit bekommen, den innerstädtischen Verkehr so weit zu beruhigen, wie es die jeweilige Situation erfordert. Die Vorgaben der StVO sind immer noch primär für den Kraftverkehr ausgelegt. Dies kollidiert mit dem Schutz des Radfahr- und Fußgängerverkehrs und muss dringend geändert werden.“
    Auch wir sind der Meinung: Eine boomende Metropolregion wie Stuttgart muss die Rechtshoheit erkämpfen und zu kreativen Maßnahmen greifen; sonst wird das nichts mit sauberer Luft!

  • Bürgerhaushalt 2021 (Feb 2021)
    Am Stuttgarter Bürgerhaushalt beteiligen wir uns unter dem Pseudonym super-polluter.de mit den folgenden Vorschlägen:
    Fahrverbot in Umweltzone für Kleinkrafträder unterhalb von Euro Norm 4
    Katalysator-Pflicht für Oldtimer in Umweltzone
    Die strengeren Feinstaub-Grenzwerte der WHO umsetzen
    Motorisierte Zweiräder ins Parkraum-Management
  • Interview zum Abgasfrei-Tag (Sept. 2020)
    Anlässlich des Abgasfrei-Tags vom 20. Sept. 2020 hat der BUND Kreisverband Stuttgart ein Interview mit Volker Braun, einem Mitbegründer der Super-Polluter Initiative, geführt.

  • Diesel-PKW mit Abgasnorm Euro 6d-Temp können nicht als sauber bezeichnet werden (Jan 2020)
    Auch mit der neuesten Abgasnorm können während des Filterreinigungsvorgangs viele Partikel freigesetzt werden. Manche Fahrzeuge stoßen dabei auch Ammoniak aus. Diese Emissionsspitzen sind von den EU-Abgasnormen ausgenommen.

  • Nach dem Feuerwerk ist vor dem Feuerwerk! (Jan 2020)
    Wir wünschen Ihnen/Euch allen ein gutes Neues Jahrzehnt!
    In den 2020er Jahren werden große Herausforderungen auf unsere Gesellschaft zukommen, die wir nur meistern werden, wenn wir Akzeptanz für Veränderung in den Köpfen anstoßen können. Und auch die kleinen Stellschrauben sind es wert daran zu drehen. Muss das neue Jahr wirklich mit extremer Luftverschmutzung und verstörten Haus- und Wildtieren beginnen? Bitte geht vernünftig mit privatem Silvesterfeuerwerk um und nehmt Rücksicht auf Mensch, Tier und Umwelt! Oder besucht doch lieber mal ein öffentliches Event mit feinstaubfreier Licht/Lasershow! Auch auf den Protest der Deutschen Umwelthilfe gegen das private Feuerwerk wollen wir hinweisen.

    2019

  • Petition gegen Laubsauger und Laubbläser (Nov. 2019)
    Wir sind nicht die einzigen, die Super-Polluter für einen Anachronismus halten!
    Laubsauger und Laubbläser schaden Kleinlebewesen und verursachen viel Lärm. Und die Abgase von Gartengeräten mit Verbrennungsmotor sind oft viel schmutziger als erlaubt, wie eine Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe gezeigt hat. Das Umweltbundesamt empfiehlt, Laubsauger und Laubbläser „im privaten Bereich gar nicht und im öffentlichen Bereich nur zu verwenden, wenn der Einsatz unverzichtbar ist“.

  • Neue Feinstaubalarm-Periode beginnt (15. Okt. 2019 – 15. April 2020)
    Oberbürgermeister Fritz Kuhn sagte am Dienstag, 8. Oktober: „Im Jahr 2018 haben wir die Feinstaubgrenzwerte das erste Mal an allen Messstationen im Stadtgebiet eingehalten. Wir sind auf einem guten Weg, in diesem Jahr wieder unter den Grenzwerten zu bleiben. Wenn wir das schaffen, dann stellen wir den Alarm ab Oktober 2020 ein.“
    Wir begrüßen die Fortschritte bei der Reduzierung der Feinstaubbelastung in Stuttgart, geben aber zu bedenken, dass für PM2,5 und PM10 die Jahresmittel-Grenzwerte der EU mit 25 und 40 μg/m³ etwa doppelt so hoch sind, wie es laut WHO vertretbar ist. Nach unserer Einschätzung wird uns das Thema Feinstaubbelastung daher noch lange beschäftigen, mit Ultrafeinstaub (z.B. aus Flugzeug-Abgasen) kann sogar noch eine weitere Komponente hinzukommen.
    OB Kuhn weiter: „Wir dürfen bei der Luftreinhaltung nicht nachlassen.“ So ischt es!

  • BUND Landesverband BaWü veröffentlicht Stellungnahme zur 4. Fortschreibung des Luftreinhalteplans Stuttgart (Sept. 2019)
    Neben anderen Maßnahmen werden darin auch lokale Fahrverbote für Zweitakt-Krafträder gefordert:
    „Insbesondere in schlecht durchlüfteten engen Straßenzügen, wie im Stuttgarter Westen, sollten Fahrverbote für Zweitakt-Krafträder verhängt werden. Dies wäre auch ein wichtiger Beitrag zur Lärmminderung (Lärmminderungsplan).“

  • Super-Polluter-Aktion versetzt Zweitakter-Community in Aufruhr (Juni 2019)
    Im Juni herrschte zum ersten Mal reger Verkehr in unserer Super-Polluter-Mailbox, vielen Dank für die Zuschriften!
    Konstruktive Anregungen gab es insbesondere in Bezug auf Alkylatbenzin, es wurde nach Emissionsstudien gefragt, sowie flächendeckende Verfügbarkeit und Steuerbefreiung angeregt. Auch Aufkleber zur Aktion wurden angefragt. Diese Anregungen wollen wir gerne weiterverfolgen.
    Die meisten Zuschriften bekamen wir von Zweitakter-Fans, die weniger begeistert von unserer Aktion sind: „Ab in die Ecke!“ oder „Ganz schnell verpissen!“ So einfach werden wir uns aber nicht zurückziehen! Denn unter „Dolce Vita“ oder dem Erhalt von „Kulturgut“ verstehen wir etwas anderes, als andere zu belästigen bzw. mit Schadstoffen zu belasten.
     
  • „Diskussion über schärfere Feinstaub-Grenzwerte erforderlich!“
    Aussage von Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes, gegenüber der Süddeutschen Zeitung (13. April 2019).
    Für PM2,5 und PM10 liegen die Jahresmittel-Grenzwerte mit 25 und 40 μg/m³ doppelt so hoch, wie es laut WHO vertretbar ist.
    Und die WHO prüft bereits eine weitere Verschärfung der Grenzwerte.
    Auch im Stuttgarter Bürgerhaushalt wurde die Umsetzung der WHO Feinstaub-Grenzwerte vorgeschlagen: Nr. 52631 (Platz 788)

  • Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt den Schwerpunkt der Luftreinhaltung auf Feinstaub auszurichten (9. April 2019).
    Feinstaub sei deutlich schädlicher für die Gesundheit als Stickstoffdioxid.
    Die Akademie ruft zu einer nachhaltigen Verkehrswende auf.

  • „Saubere Luft in Stuttgart — Vision oder Fiktion?“
    Vortrag und Diskussion mit dem Stadtklimatologen Rainer Kapp
    Wann: Freitag 5. April ab 18 Uhr
    Wo: Umweltzentrum S-West, Rotebühlstr. 86/1
    Hier geht’s zur Kurzvorstellung der AG Super-Polluter.

    Stadtklimatologe Rainer Kapp spricht im Umweltzentrum Stuttgart über Strategien zur Luftreinhaltung.
  • E-Roller Sharing in Stuttgart: Saison gestartet (2. April 2019)
    Stella hat Fahrzeugbestand auf 200 E-Roller verdoppelt.
    Probiert es doch mal aus und lasst Eure Zweitakter stehen! 

  • Stuttgart beschließt Umweltprämie für Zweitakter (März 2019):
    – Zuschuss für neues Pedelec (versicherungsfrei) bis 300 Euro
    – Zuschuss für neues E-Bike/E-Roller (versicherungspflichtig) bis 600 Euro
    – Voraussetzung: Verschrottung eines Zweitakters bis 200 ccm Hubraum
    – Förderung garantiert bei Antrag bis zum 30. April 2019!
    – Danach Windhundprinzip bis Fördersumme (40.000 Euro) ausgeschöpft
    Hier geht’s zum Förderprogramm.

  • Bürgerhaushalt Stuttgart 2019  (Abstimmung bis 1. April)
    Uns sind vier Vorschläge zur Reduzierung der Zweitakter-Emissionen (Abgase und Lärm) bekannt und wir sind dankbar für Unterstützung!
    – Umstiegsprämien: (Platz 1165) und Nr. 51985 (Platz 1803)
    – Zweiräder ins Parkraummanagment: (Platz 1874)
    – Nächtliches Durchfahrtverbot: Nr. 51818 (Platz 1982)
    Die Platzierungen im Mittelfeld legen nahe, dass noch viel Aufklärungsarbeit zu den Zweitakter-Emissionen zu leisten ist.

  • Unsere Super-Polluter Postkarten (März 2019)
    Prints available!
    Watch out in trendy spots around town!


  • AG Super-Polluter gegründet (März 2019)
    Rundbrief 2019 (BUND Kreisverband Stuttgart)
      
  • Ungleichbehandlung der privaten Verkehrsmittel
    Pressemitteilung, Januar 2019 (VCD Kreisverband Stuttgart)

2018